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Am Montag, 10. August 2026, beginnt das Schuljahr im deutschsprachigen Kanton Bern. Rund 119’500 Kinder starten — über 10’250 davon zum ersten Mal. In der Stadt Bern erhalten Oberstufenschülerinnen und -schüler (Klassen 7–9) erstmals persönliche Windows-Notebooks. Und an Schulen wie der IDM Thun oder dem BZI Interlaken bringen Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Gerät mit — BYOD («Bring Your Own Device»): Eltern sind für die Einrichtung selbst verantwortlich, oft ohne konkrete Anleitung der Schule.

Für viele Familien im Berner Oberland, in Thun und in Spiez bedeutet das: Ein Gerät muss eingerichtet werden — ob neu oder schon vorhanden, aber bisher nicht wirklich für die Schule vorbereitet. Wer das in den nächsten Tagen angehen möchte, hat mit fünf überschaubaren Schritten eine gute Grundlage.


Fünf Schritte zur schulbereiten Einrichtung

1) Eigenes Benutzerkonto für das Kind anlegen

Ein gemeinsames Familienkonto klingt praktisch, schafft aber leicht Unordnung: Schularbeiten und Eltern-Dateien vermischen sich, und Einstellungen passen nicht zu einem Kind. Sinnvoller ist ein eigenes Konto für das Kind — mit den Berechtigungen, die es braucht, aber nicht mehr.

Unter Windows lässt sich das über Einstellungen > Konten einrichten. Bei einem Microsoft-Konto für Minderjährige unterstützt «Family Safety» die Einrichtung und erlaubt spätere Anpassungen der Altersfreigaben. Auf einem Mac läuft das Entsprechende über «Bildschirmzeit» in den Systemeinstellungen. Für Kinder unter 13 Jahren kann dort ein verwaltetes Apple-Konto erstellt werden.


2) Kinderschutz-Grundeinstellungen aktivieren

Wer ein Konto für das Kind angelegt hat, kann dort direkt die Grundeinstellungen für eine altersgerechte Nutzung vornehmen: Zeitlimits für bestimmte Apps, Website-Filter für den Browser, Aktivitätsberichte, wenn man wissen möchte, was auf dem Gerät läuft.

Diese Einstellungen unterstützen den Schulalltag — sie ersetzen aber kein Gespräch darüber, wie das Gerät sinnvoll genutzt wird. Die nationale Plattform jugendundmedien.ch (Bundesamt für Sozialversicherungen) bietet altersgerechte Orientierung zur Mediennutzung für Kinder von 6 bis 18 Jahren.

Viele Router — also das Gerät zu Hause, das das WLAN verteilt — bieten ebenfalls integrierte Kindersicherungsfunktionen: Internetzugang zeitlich begrenzen, einzelne Geräte sperren, bestimmte Seiten blockieren. Das lässt sich direkt im Heimnetz einrichten, ohne zusätzliche Software auf jedem Gerät.


3) Schulprogramme prüfen und einrichten

Browser, Schreibprogramm, eventuell eine Videokonferenz-App — was die Schule konkret erwartet, hängt von der Klasse und Schule ab. Wer sich unsicher ist, kann direkt bei der Schule nachfragen. Ein kurzer Probelauf vor dem ersten Schultag ist sinnvoll: Startet das Programm? Findet das Kind es?

Wer schulrelevante Programme über offizielle Schulportale oder lizenzierte Plattformen bezieht, ist auf der sicheren Seite — sowohl technisch als auch rechtlich.


4) Backup für Schularbeiten einrichten

Schularbeiten sind Arbeit — und verlorene Dateien kosten Zeit und Nerven. Ein einfaches Backup lässt sich ohne grossen Aufwand einrichten: OneDrive (bei Windows), iCloud (bei Mac und iPad) oder eine externe Festplatte sichern Dateien automatisch oder regelmässig.

Wer OneDrive oder iCloud nutzt, hat den Vorteil, dass Dateien auch auf einem anderen Gerät erreichbar sind — zum Beispiel, wenn das Schulgerät einmal nicht dabei ist.


5) WLAN-Verbindung prüfen und optimieren

Hausaufgaben, Videokonferenz und YouTube — alles gleichzeitig belastet das Heimnetz. Bevor das Schuljahr voll läuft, lohnt sich ein kurzer Check:

  • Steht der Router an einem guten Platz? Wände und Böden schwächen das WLAN-Signal ab.
  • Unterstützt das Gerät das 5-GHz-Band? Dieses ist schneller und in vielen Haushalten weniger ausgelastet als das 2,4-GHz-Band.
  • Welche Geräte sind im Netz angemeldet, die kaum genutzt werden? Unnötige Verbindungen belasten den Router.

Besonders für Familien, in denen Eltern im Home-Office und Kinder gleichzeitig für die Schule online sind, kann die Netzwerkqualität spürbar sinken. Oft liegt das nicht am Internetanschluss selbst, sondern an der Verteilung im Haus.


Wann lohnt sich Unterstützung?

Die fünf Schritte klingen im Überblick überschaubar — aber jede Situation ist anders. Unterschiedliche Geräte, verschiedene Betriebssysteme, mehrere Kinder: Was für eines stimmt, muss beim anderen nicht passen.

EIL-Support richtet das Kinderkonto auf Windows oder Mac ein, aktiviert den Kinderschutz und erklärt die wichtigsten Einstellungen — verständlich, ohne Fachjargon. Wer mehrere Geräte hat, unterschiedliche Betriebssysteme oder einfach sichergehen möchte, dass alles richtig konfiguriert ist, kann sich melden: vor Ort in Spiez und Thun oder per Fernsupport.

Passend zum Schulstart: Im Beitrag «BYOD-Gerät für die Schule vorbereiten» finden Sie die aktuelle Schulstart-Aktion für die Geräte-Einrichtung.


Wenn die Einrichtung nicht klappt, Sie unsicher sind, welche Einstellungen sinnvoll sind, oder WLAN-Probleme auftauchen — wir helfen gerne. Per Fernsupport oder vor Ort in Spiez und Thun.

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